Kimchi Selber Machen

von Ayşe
Kimchi Selber Machen

selbstgemachtes Kimchi Rezept – Fermentierter Kohl im Glas

Hallöchen,

heute stelle ich Dir eines meiner Rezepte vor, wo ich wirklich stolz drauf bin, dass ich es hingekriegt habe.

Kimchi, Comme ca

Es war schon ewig und 3 Tage auf meiner To-Do und endlich endlich endlich habe ich es probiert und selber gemacht: KIMCHI.

Ich.. LIEBE Kimchi. OMG! Ich kann es kaum in Worte ausdrücken.

Für mich immer ein absolutes must have beim Sushi Essen. Ich weiß gar nicht, wann ich das erste Mal Kimchi probiert habe, aber es muss beim Japaner gewesen sein als wir Sushi essen waren.

Ich probiere eigentlich alles und ich weiß, dass ich den Duft so mochte. Also beim ersten Mal.

Und ich habe mich sofort verliebt. Sushi ist ja auch eins meiner absoluten Lieblingsspeisen, aber kein Sushi-Date ist für mich komplett ohne Kimchi. Es ist ein Muss!! Und ich weiß, dass es eher etwas typisch koreanisches ist 😉 Aber dazu gleich mehr.

+ + + ganz unten gibt es auch eine Abkürzung zu Kimchi + + +
Kimchi Selber Machen

Da fällt mir auf, mein Mann und ich waren tatsächlich noch nie koreanisch Essen. Wir haben Nähe Kölner Hauptbahnhof einen richtig nicen, authentischen Koreaner entdeckt, aber waren noch nie dort leider. Immer war was, dass wir 3 mal einen Tisch reserviert haben und es kein einziges Mal geschafft. Man. Das muss sich mal ändern.

Baechu-Kimchi + Ayse = Love

Kimchi ist für mich kein Trend oder Super Food.

Ohne Kimchi, ohne mich. Das stimmt nun wirklich. Ich mache mir jedes Mal neuen Kimchi 🙂 und freue mich auch immer diebisch, wenn ich frischen Kimchi im Kühlschrank habe. Da es sehr viele, verschiedene Kimchi-Sorten gibt, die man alle gar nicht definieren kann, sogar Kimchi-Suppe, stelle ich Dir heute mein absolutes Face vor. Baechu-Kimchi. Das ist Kohl-Kimchi. Du kannst aber natürlich auch anderes Gemüse nehmen wie Möhren, Rettich, etc.

Ich bin jemand, ich brauche immer ein wenig mehr Würze neben dem Essen. Nicht umsonst liebe und vergöttere ich Tabasco. Auch auf Reisen habe ich immer eine kleine Flasche dabei 😀 Hahahah.

Und dank eines Gewinnspiels bin ich im Besitz einer 4 L Gallone voller Tabasco und nein, ich werde es NIEMALS teilen. Hahaha. Jedenfalls gibt es zum Essen bei mir immer noch Jalapenos dazu, oder Joghurt mit Paprikaflocken oder natürlich mein heißgeliebtes Kimchi. Aber…

Was ist Kimchi und was ist fermentieren?

Kimichi, meine große Liebe, stammt aus Korea. Dort nennt man die Zubereitung von dem Gemüse so und auch das Endprodukt. Es ist eine Beilage mit langer Tradition. In Korea dient Kimchi als Vitamin C-Speicher für den Winter. Aber nicht nur das. Kimchi ist Kalorienarm und enthält viele Ballaststoffe. Es hat einen hohen Gehalt an Vitaminen (A, B1, B2 und natürlich C) – und Mineralstoffen wie Kalzium und Eisen.

Man denkt dort, dass Kimchi einfach alles heilen kann. Es ist sehr gesund, ja und hat wenig Kalorien. Es wird zu jeder Mahlzeit dazu gereicht (also genau mein Lifestyle), quasi genauso wie Reis. Je nach Region wird es natürlich anders zubereitet und viele Häuser haben ihr eigenes Rezept.

Kimchi kann man vegetarisch herstellen, aber auch mit Fisch.

Kimchi ist auch quasi fermentiertes Gemüse. Fermentieren heißt eigentlich so viel wie, Lebensmittel länger haltbar zu machen.

Beim Fermentieren werden Lebensmittel (meist Gemüse) mit Salz verarbeitet und in ein gut schließendes Gefäß gegeben. Auf diese Weise ensteht Milchsäure, die schließlich gärt. Diese Haltbarkeit macht fermentierte Lebensmittel so gesund. Und man wirkt so auch gekonnt der Lebensmittelverschwendung vor.

Übrigens, durch die Fermentation bilden sich Milchsäurebakterien, die die Darmflora verbessern.

Für mich war Kimchi selber machen ein Herzensprojekt, weil ich unbedingt wollte, dass es gelingt. Die Gewürze und einige Tipps hatte ich netterweise von meiner koreanischen Kollegen erhalten und da wußte ich, „Ayse, Du machst das jetzt, da kann nix mehr schief gehen“.

Bitte lies Dir meine Anleitung mit vielen Tipps und allen Produkten genau durch, dann klappt das auf jedenfall.

Ich habe es jetzt zum 3ten Mal gemacht, denn ohne Kimich, ohne MICH!

Ich weiß, die Produkte kosten ein wenig Geld, aber dann habt ihr alles auf Vorrat und könnt öfters Kimchi machen, so wie ich.

Kimchi Selber Machen

… und schau mal, hier findest Du alle Zutaten, Geräte und Hilfsmittel, die ich immer benutze. Günstig und gut. Schau Dich gerne mal um. 🙂

-Ich kann Euch meine *Messlöffel empfehlen. Ich benutze sie täglich und habe damit auch immer die richtige ml, TL und EL – Menge, nämlich immer gestrichene Löffel.

Kimchi Selber Machen

Kimchi Selber Machen

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Portionen: 4 Vorbereitung: Kochzeit:
Ernährung: 164 Kalorien 0,62 g fett
Bewertung 5.0/5
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ZUTATEN

  • 1 Chinakohl
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1,5 EL Reismehl, alternativ Mehl
  • 80g Kochukaru (rote koreanische Chiliflocke)
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Meersalz, kein normales Salz. Es funktioniert sonst nicht.
  • 2 EL Fischsoße
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 kleine Zwiebel
  • 130 ml Wasser

ANLEITUNG

1- Loooos geht’s.

2- Die äußeren Blätter vom Chinakohl entfernen und wegschmeißen. Dann längst am Struck durchschneiden.

3- In eine große Schüssel kaltes Wasser füllen und 1 EL Meersalz hineingeben. Die Chinakohl Stücke vorsichtig hineingeben und für 4Stunden ruhen lassen. Wer mag über Nacht.

4- Nach den 4 Stunden den Kohl vorsichtig auswaschen. Da hilft am besten eine Salatschleuder.

5- Anschließend den Bund Frühlingszwiebeln in 4 cm große Stücke schneiden. Zur Seite legen.

6- Jetzt machen wir die Kimchi-Marinade.

7- In einen kleinen Topf 130 ml Wasser + Mehl geben und verführen und einmal aufkochen lassen bis sich die Flüssigkeit verdickt.

8- Direkt vom Herd nehmen und alles abkühlen lassen.

9- In der Zwischenzeit Knobi und Zwiebel, Frühlingszwiebel sehr fein hacken. Ingwer schälen und auch fein hacken.

10- Knobi und die 2 Zwiebeln in einer sehr großen Schüssel mit Fischsoße, Paprikapulver, Kochukaru und der Mehl-Mischung vermischen. Fertig ist eure Marinde. Wer mag, kann die in einem MÖRSER richtig krass zerkleinern. Aber das ist echt nur Geschmackssache. Ich mag beide Varianten.

11- So, nun die Einweghandschuhe jetzt anziehen.

12- Jetzt wo Du die Marinade hast, den klein geschnittenen Kohl und die Frühlingszwiebeln ordentlich damit vermengen. Bestimmt , aber vorsichtig. Das gesamte Gemüse muss mit der Marinade bedeckt sein. Es macht echt Spaß, ist aber auch ein bisschen anstrengend.

13- An damit in ein Glas / Einmachglas, schön reindrücken, dass alles reinpasst, sonst bitte ein zweites Glas dazu nehmen.

14- Gut verschleißen, einmal umdrehen und für 24 Stunden über Kopf auf die Küchentheke legen.

15- Nach den 24 Stunden das befüllte Glas mal ordentlich durchschütteln und für mindestens 3 Tage – nicht mehr über Kopf – in den Kühlschrank stellen.

16- Fertig ist dein selbstgemachter Kimchi. Mega nice oder? Das selbstgemachte Kimchi ist mindestens 1 Monat im Kühlschrank haltbar. Bitte nach jeder Glas-Benutzung den Deckel wieder feste draufmachen.

17- Du siehst, Kimchi selber machen ist echt easy oder? Bei mir kommt Kimchi tatsächlich täglich auf den Tisch. Zu jedem Hauptgericht verschlinge ich immer ein wenig und auf einem frischen Stück Sauerteigbrot, mit Steak und Kimchi on top.. wow…. Just wow!

Tipp:

je feiner die Zutaten für die Marinade geschnitten sind, desto besser wird das Ergebnis. Meine absolute Geheim-Abkürzung für Kimchi, wenn man mal keine Zeit hat, gibt es bei Amazon. Hier gibt es die perfekte.... PERFEKTE Gewürzmischung. Richtig gelesen. Meine koreanischer Freundin nutzt immer diese Mischung. Geil oder Geil? Dafür einfach den Kimchi waschen, in kleine Stücke schneiden. Über Nacht in Wasser legen mit 1 TL Meersalz. Am nächsten Tag gut auswaschen, die Mischung gut in das Gemüse einarbeiten, über Nacht auf der Theke liegen lassen, dann ab damit in den Kühlschrank und Du hast mega leckeres Kimchi gemacht. Und vertrau mir, es schmeckt wirklich 1 zu 1 wie meine Mischung. Nur halt….. 99% einfacher 🙂 So oder so, teste es unbedingt aus. Kimchi ist life! KussKussKuss

Ich bin übrigens auch bei Pinterest, Instagram und natürlich Facebook. Trette gerne meiner Facebook-Gruppe bei. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.

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